Frauenheilkunde / Leistungen
Vorsorge für Ihre Gesundheit – in jeder Lebensphase
Regelmäßige Vorsorge und Früherkennung sind wichtige Bausteine für Ihre langfristige Gesundheit. Viele gynäkologische Erkrankungen und bestimmte Krebsvorstufen können erkannt werden, bevor sie Beschwerden verursachen. Gleichzeitig verändern sich die gesundheitlichen Bedürfnisse einer Frau im Laufe des Lebens. Deshalb begleiten wir Sie von den ersten gynäkologischen Fragen über Familienplanung und Verhütung bis in die Wechseljahre und darüber hinaus.
In unserer Praxis bieten wir Ihnen die vorgesehenen Untersuchungen der gesetzlichen Früherkennungsprogramme sowie eine individuelle gynäkologische Beratung und Betreuung. Darüber hinaus können – abhängig von Ihrer persönlichen Situation, Ihren Risikofaktoren und Ihrem Wunsch nach ergänzender Vorsorge – zusätzliche Untersuchungen und Beratungsleistungen infrage kommen. Diese Individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, sind nicht grundsätzlich Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung und daher teilweise selbst zu bezahlen.
Welche Vorsorge für Sie persönlich sinnvoll ist, betrachten wir gemeinsam mit Ihnen. Dabei legen wir Wert auf eine verständliche, medizinisch fundierte und transparente Beratung, damit Sie gut informiert über Ihre Gesundheit entscheiden können.
Krebsfrüherkennung
Regelmäßige Krebsfrüherkennungsuntersuchungen können dazu beitragen, bestimmte Krebserkrankungen oder deren Vorstufen möglichst frühzeitig zu erkennen. Welche Untersuchungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen sind, richtet sich unter anderem nach Ihrem Alter und den geltenden Früherkennungsprogrammen.
In unserer Praxis führen wir die gynäkologischen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung entsprechend den aktuellen Richtlinien durch. Dazu gehören je nach Altersgruppe beispielsweise Untersuchungen des Genitalbereichs und der Brust sowie die vorgesehenen Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs.
Wir beraten Sie verständlich darüber, welche Untersuchungen für Sie vorgesehen sind und in welchen Abständen diese empfohlen werden. Darüber hinaus können wir gemeinsam besprechen, ob ergänzende Untersuchungen aufgrund Ihrer persönlichen Situation für Sie infrage kommen.
Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung
Die regelmäßige gynäkologische Vorsorge ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Gesundheitsvorsorge. Sie bietet die Möglichkeit, bestimmte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig Fragen zu Ihrer gynäkologischen Gesundheit in einem vertraulichen Rahmen anzusprechen.
Der Umfang der Untersuchung richtet sich nach Ihrem Alter und den Vorgaben der gesetzlichen Früherkennungsprogramme. Je nach individueller Situation können die Untersuchung des Genitalbereichs, die Tastuntersuchung der Brust sowie die vorgesehenen Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs dazugehören.
Uns ist wichtig, dass Sie sich während Ihres Vorsorgetermins gut aufgehoben fühlen. Deshalb nehmen wir Ihre Fragen und Beschwerden ernst und besprechen mit Ihnen verständlich, welche Untersuchungen in Ihrer persönlichen Situation vorgesehen oder zusätzlich medizinisch sinnvoll sind.
PAP-Abstrich
Der PAP-Abstrich ist eine zytologische Untersuchung von Zellen des Gebärmutterhalses und dient der Früherkennung von Zellveränderungen, aus denen sich Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Die entnommenen Zellen werden anschließend in einem spezialisierten Labor mikroskopisch untersucht.
Ob und in welchem Abstand ein PAP-Abstrich im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung vorgesehen ist, richtet sich nach Ihrem Alter und dem geltenden Früherkennungsprogramm. Bei Frauen ab 35 Jahren erfolgt die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses im Primärscreening durch eine Kombination aus zytologischer Untersuchung und HPV-Test in den vorgesehenen Intervallen.
Wir informieren Sie über Ihre persönlichen Vorsorgeintervalle und erläutern Ihnen auffällige Befunde sowie gegebenenfalls notwendige weitere Untersuchungen in Ruhe und verständlich.
HPV-Test nach Richtlinie
Humane Papillomviren, kurz HPV, sind weit verbreitet. Bestimmte HPV-Typen können bei länger anhaltender Infektion die Entstehung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals begünstigen und spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs.
Im Rahmen des organisierten Programms zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist der HPV-Test für bestimmte Altersgruppen und Untersuchungssituationen vorgesehen. Bei Frauen ab 35 Jahren wird im Primärscreening eine Kombination aus HPV-Test und zytologischer Untersuchung angeboten.
Ein positives Testergebnis bedeutet nicht, dass Sie an Krebs erkrankt sind. Es zeigt zunächst, dass bestimmte Virustypen nachgewiesen wurden. Wir erklären Ihnen das Ergebnis verständlich und besprechen mit Ihnen, welche weiteren Kontrollen oder Untersuchungen entsprechend den geltenden Vorgaben empfohlen werden.
Tastuntersuchung der Brust
Die regelmäßige Untersuchung der Brust ist Bestandteil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung für Frauen bestimmter Altersgruppen. Dabei werden die Brust und die umliegenden Lymphabflussgebiete sorgfältig abgetastet, um mögliche Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.
Die Tastuntersuchung ermöglicht eine klinische Beurteilung des Brustgewebes, ersetzt jedoch keine bildgebende Diagnostik, wenn ein auffälliger Befund oder eine entsprechende medizinische Fragestellung besteht. In solchen Fällen können weitere Untersuchungen notwendig sein.
Auch Veränderungen, die Sie selbst an Ihrer Brust bemerken, sollten Sie ärztlich abklären lassen. Wir nehmen Ihre Beobachtungen ernst, untersuchen Sie sorgfältig und besprechen mit Ihnen, ob und welche weiterführende Diagnostik in Ihrer individuellen Situation sinnvoll oder erforderlich ist.
Tastuntersuchung Genitalbereich
Die gynäkologische Tastuntersuchung dient dazu, die inneren Geschlechtsorgane klinisch zu beurteilen und mögliche Auffälligkeiten zu erkennen. Sie kann im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung entsprechend den geltenden Altersgrenzen und Richtlinien durchgeführt werden.
Bei der Untersuchung werden unter anderem Gebärmutter und angrenzende Strukturen durch vorsichtiges Abtasten beurteilt. Die Tastuntersuchung liefert wichtige klinische Informationen, kann jedoch nicht jede Veränderung sicher erfassen. Bei Beschwerden oder auffälligen Befunden kann deshalb eine weiterführende Diagnostik erforderlich sein.
Wir führen die Untersuchung behutsam durch und erklären Ihnen bei Bedarf den Ablauf. Sollten Sie Schmerzen, Blutungen oder andere Veränderungen bemerkt haben, sprechen Sie uns bitte darauf an, damit wir Ihre Beschwerden gezielt abklären können.
Ultraschall bei medizinischer Indikation
Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht es, die Gebärmutter, die Eierstöcke und weitere Strukturen des kleinen Beckens bildlich darzustellen. Sie kann wichtige Informationen liefern, wenn Beschwerden bestehen oder sich bei einer gynäkologischen Untersuchung Hinweise auf eine mögliche Erkrankung ergeben.
Liegt eine entsprechende medizinische Indikation vor, kann der Ultraschall Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung und damit eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Dies kann beispielsweise bei bestimmten Beschwerden oder auffälligen Untersuchungsbefunden der Fall sein.
Wir entscheiden anhand Ihrer individuellen Situation, ob eine Ultraschalluntersuchung medizinisch erforderlich ist, und erklären Ihnen die erhobenen Befunde verständlich. Davon zu unterscheiden ist eine Ultraschalluntersuchung ohne konkreten Krankheitsverdacht als ergänzende individuelle Vorsorgeleistung.
Beratung in den Wechseljahren
Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, die jede Frau unterschiedlich erlebt. Hormonelle Veränderungen können beispielsweise Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Veränderungen im Intimbereich mit sich bringen. Nicht jede Frau benötigt eine Behandlung – bei belastenden Beschwerden stehen jedoch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
In einem persönlichen Gespräch betrachten wir Ihre Beschwerden, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und Ihre individuellen Bedürfnisse. Gemeinsam besprechen wir, welche Maßnahmen für Sie infrage kommen können und ob eine weiterführende Diagnostik sinnvoll ist.
Unser Ziel ist es, Sie fundiert und ohne pauschale Empfehlungen durch diese Lebensphase zu begleiten. Wir nehmen Ihre Beschwerden ernst und suchen gemeinsam mit Ihnen nach einer Behandlung, die zu Ihrer persönlichen Situation passt.
Verhütungsberatung
Die Wahl der passenden Verhütungsmethode ist eine sehr persönliche Entscheidung. Neben der Sicherheit spielen dabei auch Ihr Alter, Ihre Lebenssituation, mögliche Vorerkrankungen, Ihre Familienplanung und Ihre individuellen Wünsche eine wichtige Rolle.
Wir beraten Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten der Empfängnisverhütung und erläutern Ihnen verständlich deren Anwendung sowie mögliche Vor- und Nachteile. Dabei berücksichtigen wir sowohl hormonelle als auch hormonfreie Methoden und prüfen, welche Optionen aus medizinischer Sicht für Sie geeignet sein können.
Ihre Bedürfnisse können sich im Laufe des Lebens verändern. Deshalb verstehen wir Verhütungsberatung als individuelle Entscheidungshilfe und nehmen uns Zeit, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden, mit der Sie sich langfristig sicher und wohl fühlen.
Impfberatung
Ein vollständiger Impfschutz kann in verschiedenen Lebensphasen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten. In der gynäkologischen Praxis sind insbesondere Impfungen relevant, die einen Bezug zur Frauengesundheit, Familienplanung oder Schwangerschaft haben – beispielsweise die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV).
Im Rahmen der Impfberatung können wir Ihren Impfstatus überprüfen und mit Ihnen besprechen, welche Impfungen entsprechend den aktuellen Empfehlungen für Sie sinnvoll sind. Auch bei Kinderwunsch kann es empfehlenswert sein, den bestehenden Impfschutz rechtzeitig zu kontrollieren.
Wir beraten Sie individuell unter Berücksichtigung Ihres Alters, Ihrer gesundheitlichen Situation und Ihrer persönlichen Lebensplanung. Fehlende oder empfohlene Impfungen und das weitere Vorgehen besprechen wir verständlich mit Ihnen.
STI-Beratung
Sexuell übertragbare Infektionen, kurz STI, können sehr unterschiedlich verlaufen und teilweise lange Zeit keine Beschwerden verursachen. Zu ihnen gehören beispielsweise Infektionen mit Chlamydien, Gonokokken, Syphilis, HIV oder bestimmten Humanen Papillomviren.
Wenn Sie Fragen zu möglichen Übertragungswegen, Schutzmöglichkeiten oder Ihrem persönlichen Infektionsrisiko haben, beraten wir Sie vertraulich und ohne Vorbehalte. Bei konkretem Verdacht oder Beschwerden können je nach Situation gezielte Untersuchungen veranlasst werden.
Welche Tests von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, hängt unter anderem von Alter, Beschwerden und medizinischer Indikation ab. Wir besprechen mit Ihnen transparent, welche Untersuchung in Ihrer Situation sinnvoll ist und ob gegebenenfalls Kosten als Selbstzahlerleistung entstehen.
Darmkrebsvorsorge
Darmkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, bei denen eine strukturierte Früherkennung eine wichtige Rolle spielt. Dabei können nicht nur frühe Erkrankungsstadien, sondern bei einer Darmspiegelung auch bestimmte Vorstufen erkannt und teilweise direkt entfernt werden.
Gesetzlich versicherte Frauen haben ab dem vorgesehenen Alter Anspruch auf Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung. Seit April 2025 gelten für Frauen und Männer ab 50 Jahren grundsätzlich die gleichen Angebote. Je nach gewähltem Verfahren stehen ein Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl oder eine Früherkennungs-Darmspiegelung in den jeweils vorgesehenen Intervallen zur Verfügung.
Wir informieren Sie über Ihre Möglichkeiten und beraten Sie, welches Vorgehen entsprechend Ihrem Alter und Ihrer persönlichen Situation infrage kommt.
Endometriose
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter auftritt. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein und reichen von starken Regelschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr bis zu chronischen Unterbauchbeschwerden. Auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann mit einer Endometriose zusammenhängen.
Da die Symptome von Frau zu Frau variieren, bleibt die Erkrankung mitunter lange unerkannt. Bei entsprechenden Beschwerden nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Anamnese und gynäkologische Untersuchung und leiten bei Bedarf weitere diagnostische Schritte ein.
Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir geeignete Behandlungsmöglichkeiten und begleiten Sie langfristig. Wenn eine spezialisierte Diagnostik oder Therapie erforderlich ist, unterstützen wir Sie bei den weiteren Schritten.
Mädchen- und Teenagersprechstunde
Der erste Besuch beim Frauenarzt ist für viele junge Frauen mit Fragen und manchmal auch mit Unsicherheit verbunden. In unserer Mädchen- und Teenagersprechstunde möchten wir einen geschützten Rahmen schaffen, in dem Sie Ihre Anliegen offen und vertrauensvoll ansprechen können.
Dabei kann es beispielsweise um die erste Regelblutung, Menstruationsbeschwerden, Verhütung, Sexualität, HPV-Impfung oder andere Fragen zur körperlichen Entwicklung gehen. Eine gynäkologische Untersuchung ist beim ersten Termin nicht automatisch erforderlich. Häufig steht zunächst das persönliche Gespräch im Mittelpunkt.
Uns ist wichtig, dass Sie sich gut informiert und ernst genommen fühlen. Wir erklären alles verständlich und nehmen uns die Zeit, die Sie für Ihre Fragen benötigen.
Onkologische Betreuung
Nach der Diagnose und Behandlung einer gynäkologischen Krebserkrankung ist eine kontinuierliche medizinische Begleitung besonders wichtig. Die onkologische Betreuung und Nachsorge richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung, der vorausgegangenen Therapie und Ihrer individuellen gesundheitlichen Situation.
Im Rahmen der Nachsorge besprechen wir aktuelle Beschwerden und führen die entsprechend Ihrer Erkrankung vorgesehenen Untersuchungen durch. Dabei achten wir nicht nur auf mögliche Hinweise auf ein Wiederauftreten der Erkrankung, sondern auch auf gesundheitliche Folgen und Beschwerden, die nach einer Krebstherapie auftreten können.
Wir möchten Ihnen auch nach Abschluss der eigentlichen Behandlung als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite stehen. Bei Bedarf stimmen wir die weitere Versorgung mit den an Ihrer Behandlung beteiligten Fachärzten und Kliniken ab.
Ergänzende individuelle Gesundheitsleistungen
Vaginaler Ultraschall zur Vorsorge
Mit einem vaginalen Ultraschall lassen sich Gebärmutter, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke bildlich darstellen. Die Untersuchung kann dadurch Informationen liefern, die bei einer reinen Tastuntersuchung nicht gewonnen werden können.
Bei Beschwerden, auffälligen Befunden oder einer anderen medizinischen Indikation kann ein gynäkologischer Ultraschall eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Eine Ultraschalluntersuchung bei beschwerdefreien Frauen allein zur Krebsfrüherkennung gehört hingegen nicht zur regulären gesetzlichen Vorsorge und wird als Selbstzahlerleistung angeboten. Für ein allgemeines Screening auf Eierstock- oder Gebärmutterkörperkrebs ist ein Nutzen hinsichtlich einer Senkung der Sterblichkeit bislang nicht ausreichend belegt.
Wir beraten Sie daher individuell über Möglichkeiten und Grenzen der Untersuchung, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.
Brustultraschall
Der Brustultraschall, auch Mammasonographie genannt, ermöglicht eine bildliche Darstellung des Brustgewebes mithilfe von Ultraschallwellen. Er kann insbesondere zur weiteren Abklärung bestimmter Tastbefunde oder anderer Auffälligkeiten eingesetzt werden und dabei wichtige zusätzliche Informationen liefern.
Besteht eine medizinische Indikation, kann die Untersuchung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Als zusätzliche Früherkennungsuntersuchung bei Frauen ohne Beschwerden oder auffälligen Befund ist der Brustultraschall hingegen in der Regel eine Selbstzahlerleistung und ersetzt nicht das gesetzliche Mammographie-Screening.
Ob eine ergänzende Ultraschalluntersuchung in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll erscheint, besprechen wir individuell mit Ihnen. Dabei berücksichtigen wir Ihre Vorgeschichte, mögliche Risikofaktoren und bereits vorliegende Untersuchungsergebnisse.
Erweiterter HPV-Test
Humane Papillomviren umfassen zahlreiche Virustypen, von denen bestimmte Hochrisikotypen an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt sein können. Im gesetzlichen Früherkennungsprogramm ist der HPV-Test für bestimmte Altersgruppen und Untersuchungssituationen vorgesehen.
Darüber hinaus können je nach Fragestellung weiterführende HPV-Untersuchungen angeboten werden, beispielsweise eine differenziertere Bestimmung bestimmter Virustypen. Ohne medizinische Indikation oder außerhalb der vorgesehenen Früherkennungsintervalle können solche Untersuchungen Selbstzahlerleistungen sein.
Ein HPV-Nachweis bedeutet nicht, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Viele Infektionen heilen von selbst wieder aus. Deshalb ist eine fachgerechte Einordnung des Ergebnisses besonders wichtig. Wir beraten Sie vor und nach der Untersuchung verständlich über Aussagekraft und mögliche weitere Schritte.
Dünnschichtzytologie
Die Dünnschichtzytologie ist ein alternatives Verfahren zur Aufbereitung von Zellmaterial, das am Gebärmutterhals entnommen wird. Die gewonnenen Zellen werden dabei in einer Flüssigkeit aufbereitet und anschließend in einer dünnen Schicht auf einem Objektträger zur mikroskopischen Beurteilung verteilt.
Die Methode kann außerhalb der regulär vorgesehenen Früherkennungsuntersuchungen als individuelle Zusatzleistung angeboten werden. Sie ersetzt jedoch nicht automatisch die Untersuchungen des organisierten Programms zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, deren Umfang und Intervalle vom Alter abhängig sind.
Wir informieren Sie gerne darüber, welche Untersuchung im Rahmen Ihrer gesetzlichen Vorsorge vorgesehen ist und welchen zusätzlichen Erkenntnisgewinn eine ergänzende Untersuchung in Ihrer persönlichen Situation bieten kann.
Chlamydien-Test außerhalb der Kassenleistung
Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren bakteriellen Infektionen. Eine Infektion verursacht häufig keine oder nur geringe Beschwerden und kann deshalb unbemerkt bleiben. Unbehandelt kann sie unter anderem zu Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane führen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Für bestimmte Frauen und Situationen bestehen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zur Untersuchung auf Chlamydien. Außerhalb dieser Voraussetzungen kann ein Test auf eigenen Wunsch als Selbstzahlerleistung durchgeführt werden.
Eine Untersuchung kann beispielsweise bei einem persönlichen Infektionsrisiko oder nach einem möglichen Kontakt mit einer infizierten Person relevant sein. Wir beraten Sie vertraulich zu Ihrem individuellen Risiko und klären mit Ihnen, welches Testverfahren und welcher Untersuchungszeitpunkt sinnvoll sind.
Scheidenflora-Diagnostik
Eine gesunde Scheidenflora trägt zum natürlichen Schutz des Intimbereichs bei. Gerät dieses empfindliche Gleichgewicht aus der Balance, können Beschwerden wie ungewöhnlicher Ausfluss, Geruch, Juckreiz oder wiederkehrende Infektionen auftreten.
Bei entsprechenden Beschwerden kann eine gezielte medizinische Diagnostik erforderlich und je nach Situation Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Darüber hinausgehende Untersuchungen der Scheidenflora ohne konkrete medizinische Indikation können als Selbstzahlerleistung angeboten werden.
Welche Untersuchung tatsächlich sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer persönlichen Vorgeschichte ab. Wir betrachten die Ergebnisse daher immer im Zusammenhang mit Ihrer individuellen Situation und beraten Sie verständlich darüber, ob eine Behandlung oder weitere diagnostische Abklärung erforderlich ist.
Mikrobiomanalyse
Das vaginale Mikrobiom bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen, die den Intimbereich besiedeln. Dabei spielen insbesondere bestimmte Milchsäurebakterien eine wichtige Rolle für das natürliche Scheidenmilieu. Veränderungen können mit verschiedenen gynäkologischen Beschwerden in Zusammenhang stehen.
Eine umfassende Mikrobiomanalyse geht über die übliche Diagnostik bei konkreten Beschwerden hinaus und ist in der Regel keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Je nach Untersuchungsverfahren können dabei unterschiedliche Mikroorganismen und deren Zusammensetzung analysiert werden.
Die medizinische Aussagekraft solcher Analysen muss stets im individuellen Zusammenhang betrachtet werden. Wir beraten Sie daher vorab über die Möglichkeiten und Grenzen der Untersuchung und besprechen anschließend mit Ihnen, welche Bedeutung die Ergebnisse für Ihre persönliche Situation haben können.
Hormonstatus
Hormone beeinflussen zahlreiche Vorgänge im weiblichen Körper – vom Menstruationszyklus über die Fruchtbarkeit bis zu den Veränderungen während der Wechseljahre. Bei bestimmten Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen kann eine gezielte Untersuchung einzelner Hormonwerte sinnvoll sein.
Besteht eine medizinische Indikation, können notwendige Hormonuntersuchungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Eine umfassende Bestimmung verschiedener Hormonwerte ohne konkreten Krankheitsverdacht oder auf persönlichen Wunsch kann hingegen eine Selbstzahlerleistung sein.
Welche Werte sinnvoll bestimmt werden können, hängt stark von Ihrer individuellen Fragestellung und teilweise auch vom Zeitpunkt innerhalb des Zyklus ab. Deshalb besprechen wir vor einer Untersuchung mit Ihnen, welche Laborwerte tatsächlich aussagekräftig sind.
Vitamin-D-Bestimmung
Vitamin D spielt insbesondere für den Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle und erfüllt darüber hinaus verschiedene Funktionen im Körper. Der Vitamin-D-Spiegel kann durch eine Blutuntersuchung bestimmt werden, wenn Sie mehr über Ihre individuelle Versorgungssituation erfahren möchten.
Ohne einen konkreten medizinischen Verdacht gehört die routinemäßige Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels in der Regel nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung und wird daher als Selbstzahlerleistung angeboten. Bei bestimmten Erkrankungen oder medizinischen Fragestellungen kann eine Kostenübernahme hingegen möglich sein.
Wir ordnen das Untersuchungsergebnis im Zusammenhang mit Ihrer gesundheitlichen Situation ein und besprechen mit Ihnen, ob weitere Maßnahmen sinnvoll sind. Eine hoch dosierte Einnahme von Vitamin D sollte nicht ohne ärztliche Rücksprache erfolgen.
Osteoporose-Risikoberatung
Mit zunehmendem Alter und insbesondere nach den Wechseljahren kann das Risiko für Osteoporose steigen. Dabei nimmt die Stabilität der Knochen ab, wodurch Knochenbrüche leichter entstehen können. Neben hormonellen Veränderungen spielen auch familiäre Veranlagung, Ernährung, Bewegung und bestimmte Erkrankungen oder Medikamente eine Rolle.
Im Rahmen einer individuellen Risikoberatung betrachten wir Ihre persönlichen Faktoren und besprechen Möglichkeiten, wie Sie Ihre Knochengesundheit unterstützen können. Bei einem erhöhten Risiko kann eine weiterführende diagnostische Abklärung sinnvoll sein.
Welche Untersuchungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden, hängt von der medizinischen Indikation ab. Wir beraten Sie transparent darüber, welche Maßnahmen in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll erscheinen und welche gegebenenfalls selbst zu bezahlen sind.
Ernährungsberatung
Eine ausgewogene Ernährung kann in jeder Lebensphase einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten. Die persönlichen Bedürfnisse können sich dabei beispielsweise während der Wechseljahre, bei Gewichtsveränderungen oder im Zusammenhang mit bestimmten gesundheitlichen Risikofaktoren verändern.
In einer individuellen Ernährungsberatung betrachten wir Ihre persönliche Situation und besprechen, welche Veränderungen für Sie sinnvoll und im Alltag realistisch umsetzbar sein können. Dabei geht es nicht um kurzfristige Diäten, sondern um eine langfristig ausgewogene Ernährung, die zu Ihren Bedürfnissen passt.
Eine individuelle Ernährungsberatung gehört nicht grundsätzlich zum regulären Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Über mögliche Kosten informieren wir Sie selbstverständlich vorab transparent.
Individuelle Krebsvorsorge
Die gesetzliche Krebsfrüherkennung umfasst festgelegte Untersuchungen, deren Art und zeitliche Abstände sich unter anderem nach dem Alter richten. Darüber hinaus wünschen sich manche Frauen eine individuelle Beratung zu ihrem persönlichen Krebsrisiko oder zu ergänzenden Untersuchungsmöglichkeiten.
Im Rahmen einer individuellen Vorsorge betrachten wir Ihre persönliche und familiäre Vorgeschichte und besprechen, welche zusätzlichen Untersuchungen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dabei ist uns eine realistische Einordnung von Nutzen und Grenzen besonders wichtig, denn nicht jede zusätzliche Untersuchung führt automatisch zu mehr medizinischer Sicherheit.
Leistungen außerhalb der gesetzlichen Früherkennungsprogramme müssen gegebenenfalls selbst bezahlt werden. Wir beraten Sie transparent und unterstützen Sie dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen, die zu Ihrer persönlichen Situation passt.
Genetische Beratung
Bestimmte Erkrankungen und insbesondere einige Krebserkrankungen können familiär gehäuft auftreten. Wenn sich in Ihrer Familie beispielsweise Brust- oder Eierstockkrebs in auffälliger Häufung oder in ungewöhnlich jungem Alter zeigt, kann eine spezialisierte genetische Beratung sinnvoll sein.
In einer solchen Beratung wird die persönliche und familiäre Krankheitsgeschichte sorgfältig betrachtet und geprüft, ob eine genetische Untersuchung infrage kommt. Bei einer entsprechenden medizinischen Indikation können Beratung und Diagnostik Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sein.
Wir helfen Ihnen dabei, Ihr mögliches familiäres Risiko zunächst einzuordnen und besprechen mit Ihnen, ob die Vorstellung in einer spezialisierten humangenetischen Beratungsstelle oder einem entsprechenden Zentrum empfohlen wird.
Anti-Aging-Beratung
Mit zunehmendem Alter verändert sich der weibliche Körper. Hormonelle Veränderungen, Schlaf, Ernährung, Bewegung und weitere Lebensstilfaktoren können Einfluss auf Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität haben. Viele Frauen wünschen sich deshalb eine individuelle Beratung dazu, wie sie ihre Gesundheit langfristig unterstützen können.
Im Rahmen einer Anti-Aging-Beratung betrachten wir Ihre persönlichen Anliegen und besprechen medizinisch sinnvolle Möglichkeiten, die zu Ihrer aktuellen Lebensphase passen. Dabei stehen realistische und gesundheitlich verantwortungsvolle Empfehlungen im Vordergrund.
Beratungen und Untersuchungen ohne konkrete medizinische Indikation gehören in der Regel nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Über mögliche Selbstzahlerleistungen und deren Kosten informieren wir Sie vorab transparent.
Immunstatus
Ein gezielter Immunstatus kann Aufschluss darüber geben, ob gegen bestimmte Infektionskrankheiten ein ausreichender Immunschutz beziehungsweise entsprechende Antikörper vorhanden sind. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt von der jeweiligen Fragestellung, Ihrer Vorgeschichte und Ihrem Impfstatus ab.
Eine pauschale Bestimmung zahlreicher Immunparameter ist nicht für jede Frau medizinisch erforderlich. Besteht jedoch eine konkrete medizinische Indikation, können bestimmte Laboruntersuchungen von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden. Untersuchungen auf persönlichen Wunsch ohne entsprechende Indikation sind dagegen häufig selbst zu bezahlen.
Wir beraten Sie individuell dazu, welche Bestimmungen in Ihrer Situation tatsächlich aussagekräftig sein können, und erläutern Ihnen die Ergebnisse sowie mögliche weitere Empfehlungen verständlich.
Longevity – Anti-Aging
Longevity bezeichnet einen ganzheitlichen Ansatz, der sich mit gesundem Altern und dem langfristigen Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität beschäftigt. Dabei können unterschiedliche Faktoren wie Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stoffwechsel und individuelle gesundheitliche Risiken berücksichtigt werden.
Im Rahmen einer persönlichen Beratung betrachten wir Ihre gesundheitliche Ausgangssituation und besprechen, welche präventiven Maßnahmen für Sie sinnvoll sein können. Medizinisch fundierte Vorsorge und ein gesundheitsbewusster Lebensstil stehen dabei im Mittelpunkt – nicht das Versprechen, natürliche Alterungsprozesse aufhalten zu können.
Leistungen, die über die reguläre gesetzliche Vorsorge hinausgehen und für die keine medizinische Indikation besteht, sind in der Regel selbst zu bezahlen. Welche Untersuchungen oder Beratungsangebote für Sie infrage kommen, klären wir individuell und transparent.
Besonderer Schwerpunkt
MonaLisa Touch
MonaLisa Touch ist eine mögliche ergänzende Behandlungsoption bei ausgewählten Beschwerden im Intimbereich. Ob das Verfahren im individuellen Fall infrage kommt, klären wir nach sorgfältiger gynäkologischer Untersuchung und persönlicher Beratung.
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Häufige Fragen
Antworten auf häufige Fragen rund um die gynäkologische Vorsorge.
Welche Früherkennungsuntersuchungen Ihnen zustehen und in welchen Abständen sie vorgesehen sind, hängt unter anderem von Ihrem Alter ab. Die gesetzlichen Programme zur Krebsfrüherkennung unterscheiden zwischen verschiedenen Untersuchungen und Altersgruppen. Unabhängig davon sollten Sie neue oder ungewöhnliche Beschwerden immer zeitnah ärztlich abklären lassen und damit nicht bis zum nächsten regulären Vorsorgetermin warten.
Der Umfang der gesetzlichen Krebsfrüherkennung richtet sich nach Ihrem Alter und den jeweils geltenden Richtlinien. Dazu gehören in bestimmten Altersgruppen unter anderem gynäkologische Untersuchungen, Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und die Tastuntersuchung der Brust. Zusätzlich bestehen eigenständige Früherkennungsprogramme, beispielsweise für Brust- und Darmkrebs. Wir informieren Sie gerne darüber, welche Untersuchungen für Sie aktuell vorgesehen sind.
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt ein umfangreiches Angebot an Untersuchungen zur Früherkennung bestimmter Erkrankungen. Welche Untersuchungen dazugehören, wird jedoch nicht von der einzelnen Arztpraxis oder Krankenkasse frei festgelegt. Der Leistungsumfang orientiert sich an gesetzlichen Vorgaben und den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses. Dabei werden unter anderem der nachgewiesene medizinische Nutzen und weitere Kriterien berücksichtigt.
Darüber hinaus gibt es Untersuchungen, die zusätzliche Informationen liefern können oder die eine Patientin über die regulär vorgesehenen Früherkennungsprogramme hinaus wünscht. Besteht dafür keine medizinische Indikation und ist die Untersuchung nicht Bestandteil des gesetzlichen Leistungskatalogs, darf sie nicht zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Sie wird dann als Individuelle Gesundheitsleistung – kurz IGeL – angeboten und von Ihnen selbst bezahlt.
Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Sobald aufgrund von Beschwerden oder eines auffälligen Befundes eine medizinisch notwendige Diagnostik erforderlich wird, kann die gleiche oder eine ähnliche Untersuchung unter bestimmten Voraussetzungen eine Kassenleistung sein. Ein Beispiel ist der gynäkologische Ultraschall: Als zusätzliche Untersuchung bei einer beschwerdefreien Frau ist er keine reguläre Leistung der gesetzlichen Krebsfrüherkennung. Besteht hingegen ein konkreter medizinischer Anlass, kann eine Ultraschalluntersuchung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.
Wir informieren Sie deshalb vor einer Selbstzahlerleistung über den möglichen Nutzen, die Grenzen der Untersuchung und die entstehenden Kosten. Sie können anschließend selbst und in Ruhe entscheiden, ob Sie die zusätzliche Leistung in Anspruch nehmen möchten.
Die gesetzlichen Früherkennungsprogramme umfassen festgelegte Untersuchungen für bestimmte Altersgruppen. Zusätzliche Untersuchungen sind nicht automatisch für jede Frau medizinisch sinnvoll. Entscheidend sind unter anderem Ihre persönliche und familiäre Vorgeschichte sowie mögliche Risikofaktoren. Wir beraten Sie individuell darüber, welche ergänzenden Möglichkeiten bestehen und welche Aussagekraft diese haben, damit Sie eine informierte Entscheidung treffen können.
Wenn Sie neue oder ungewöhnliche Beschwerden bemerken, sollten Sie nicht auf Ihren nächsten regulären Vorsorgetermin warten. Dazu gehören beispielsweise ungewöhnliche Blutungen, anhaltende Unterbauchschmerzen, neu aufgetretene Veränderungen der Brust oder andere Beschwerden, die Ihnen Sorgen bereiten. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung kann helfen, die Ursache festzustellen und bei Bedarf eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Ein positiver HPV-Test bedeutet zunächst, dass bestimmte Humane Papillomviren nachgewiesen wurden. Er ist nicht gleichbedeutend mit einer Krebserkrankung. HPV-Infektionen sind weit verbreitet und können vom Immunsystem häufig wieder beseitigt werden. Abhängig vom Testergebnis und weiteren Befunden können jedoch Kontrollen oder zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein. Wir erklären Ihnen in Ruhe, was Ihr persönliches Ergebnis bedeutet.
Wenn bestimmte Krebserkrankungen in Ihrer Familie gehäuft oder in ungewöhnlich jungem Alter aufgetreten sind, kann eine individuelle Risikoeinschätzung sinnvoll sein. Dies betrifft beispielsweise bestimmte Formen von Brust- und Eierstockkrebs. Je nach Familiengeschichte kann eine spezialisierte genetische Beratung empfohlen werden. Wir besprechen Ihre familiäre Vorgeschichte mit Ihnen und unterstützen Sie bei Bedarf bei der weiteren Abklärung.
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